Nachdem ich vor lauter Quilten aktuell kaum noch Taschen nähe, aber dank Sew Along von "Frühstück bei Emma" bereits seit gut 2 Wochen die aktuelle Taschenspieler CD 3 von Farbenmix auf meinem Rechner ist und diese Woche die Kosmetiktasche an der Reihe, mache ich nach der schnellen Beuteltasche zum 2. Mal mit.
Damit habe ich immerhin 50 % des bisherigen Sew-Alongs erfolgreich hinter mich gebracht ;)
Für meine Kosmetiktasche habe ich außen beschichtete Baumwolle (Squirrels) von Tula Pink und Kunstlder für Bootssitze verwendet. Auf Vlies kann ich so verzichten, zumal ich für den Innenteil Wachstuch verwendet habe.
Der Zuschnitt ist schnell gemacht, weil es nur ein Schnittteil gibt, was insgesamt 4 Mal benötigt wird. Damit meine Eichhörnchen nicht auf dem Kopf stehen, habe ich sie "kopfstehend" an das Kunstlederteil genäht.
Nachdem der Reißverschluss mit der "Sandwich-Methode" eingenäht ist wird die Bodennaht des Außenteils geschlossen und die Nahtzugaben umgenäht. Bei meinen Materialien verwende ich die Stichlänge 3 (nicht kürzer, da Kunstleder und beschichete BW sonst schnell nach eniger Zeit im Nahtbereich reißen können) und eine Universalnadel sowie einen Teflonfuß.
Danach wird alles gesteckt und die Seitennähte geschlossen. Bei der Bodennaht der Innentasche muss eine mind. 12 cm große Wendeöffnung bleiben.
Die Ecken werden als letzten abgenäht und die NZ zurückgeschnitten.
Fertig - es kann an das Wenden gehen - schön vorsichtig!!!
Jetzt wird nich die Wendeöffnung der Innentasche durch knappkantiges Abnähen geschlossen und hier kann man sehr schön sehen, wie "sauber" die Naht dank Teflonfuß ist
Meine Kosmetiktasche - mit Webband als Aufhänger und außen und innen wasserabweisend!
Weil ich endlich mal wieder etwas für mich genäht habe und heute zufälligerweise Donnerstag ist, geht's damit gleich zu RUMS #12/16 und natürlich noch zum Sew-Along Woche 4 bei "Frühstück bei Emma" sowie Taschen und Täschchen im März.
Außerdem will ich jetzt mal schauen, was Ihr heute so für Euch genäht habt :)
Donnerstag, 24. März 2016
Montag, 21. März 2016
Meine Premiere...
... heute gleich in zweifacher Hinsicht:
1) Ich poste tatsächlich einen 2. Beitrag bei "Modern Patch Monday" und
2) mein 1. Freemotion-Quilt mit Namen "SherWOOD" liegt unter der Nähmaschine, nachdem ich Samstag das Sandwich DRAUßEN in 1,5 Stunden auf der Terrasse bei ganzen 8 °C gebastelt habe.
Unterseite sitzt - sogar mit Heftzwecken gespannt und Vlies mit ODIFF 505 darauf fixiert und so was von "glatt gestrichen"...
Top jetzt auch und zur Sicherheit noch gesteckt.
So schaut's nach zwei Durchgägen unter der Nähmaschine aus ...
In einem Forum habe ich gerade dafür quasi verbale Schelte bezogen ;) ...
Warum?
Für meine Rückseite bzw. das "Knautschen (Vlies mit Kleber auf Stoff fixiert, und ja, es lag alles wirklich gaaanz glatt), O-Ton: "... so locker und wellig wie auf Deinen Bildern sah bei mir noch nie etwas aus, das auch nur angefangen wurde zu quilten".
Mmmh, ich habe wirklich keine echte Quilterfahrung und weiß nur, dass ebenfalls "geklebte" der Foxfield WÄHREND des Nähens genauso knautschig wurde.
Im Nahtschatten gequiltet und gebügelt sah alles wieder glatt wie ein Baby-Popo aus - ohne Falten auf der Rückseite.
Vieleicht kann ja ein "ODIF 505" erfahrener netter Quilter mir mal Hinweise zum Aussehen seiner Quilts geben, die gerade zu Würsten gerollt von der Maschine kommen und NOCH NICHT wieder fototechnisch aufbereitet die Bügelstation verlassen haben ;)
Auf die Schnelle gebügelt sieht's auf jeden Fall dann wieder so aus:
Für mich als Laie ist das o.k., was ja wirklich nichts heißen muss. Was meinen auch hier die Profis?
Zwei Falten habe ich übriges tatsächlich fabriziert (oberer Streifen, nicht, dass jemand noch woanders welche sieht, die mir bisher entgangen sind ;).
Grund: totale Selbstüberschätzung, weil ich geglaubt habe meinem Mann Antworten auf Fragen eines Anrufers mitteilen UND gleichzeitig quilten zu können... Von wegen Multitasking ;)
Jetzt weiß ich auf jeden Fall wieder ein Mal, was ich NICHT kann und überlege, was ich kann:
Teufelchen links auf der Schulter: die Falten lassen. ist ja das Fußende und man sieht's eh nicht.
Engelchen rechts auf der Schulter: Los, Nahttrenner in die Hand nehmen und alles in dem Bereich noch mal machen - wird ja ein Geburtstagsgeschenk.
Die beiden streiten sich gerade noch immer, wobei ich momentan sehe, dass sich die Chancen des Engelchens bessern, aber HEUTE nicht mehr...
So, jetzt sind inzwischen vier von sieben Längsstreifen mit insgesamt drei Falten gequiltet und mich interessiert, ob jemand erkennt, was ich da so versuch zu quilten ;)
Sonntag verlässt mich "Sherwood" und somit gibt's nächsten Montag das Ende hier zu lesen - natürlich mit allen Höhen und Tiefen!
1) Ich poste tatsächlich einen 2. Beitrag bei "Modern Patch Monday" und
2) mein 1. Freemotion-Quilt mit Namen "SherWOOD" liegt unter der Nähmaschine, nachdem ich Samstag das Sandwich DRAUßEN in 1,5 Stunden auf der Terrasse bei ganzen 8 °C gebastelt habe.
Unterseite sitzt - sogar mit Heftzwecken gespannt und Vlies mit ODIFF 505 darauf fixiert und so was von "glatt gestrichen"...
Top jetzt auch und zur Sicherheit noch gesteckt.
So schaut's nach zwei Durchgägen unter der Nähmaschine aus ...
In einem Forum habe ich gerade dafür quasi verbale Schelte bezogen ;) ...
Warum?
Für meine Rückseite bzw. das "Knautschen (Vlies mit Kleber auf Stoff fixiert, und ja, es lag alles wirklich gaaanz glatt), O-Ton: "... so locker und wellig wie auf Deinen Bildern sah bei mir noch nie etwas aus, das auch nur angefangen wurde zu quilten".
Mmmh, ich habe wirklich keine echte Quilterfahrung und weiß nur, dass ebenfalls "geklebte" der Foxfield WÄHREND des Nähens genauso knautschig wurde.
Im Nahtschatten gequiltet und gebügelt sah alles wieder glatt wie ein Baby-Popo aus - ohne Falten auf der Rückseite.
Vieleicht kann ja ein "ODIF 505" erfahrener netter Quilter mir mal Hinweise zum Aussehen seiner Quilts geben, die gerade zu Würsten gerollt von der Maschine kommen und NOCH NICHT wieder fototechnisch aufbereitet die Bügelstation verlassen haben ;)
Auf die Schnelle gebügelt sieht's auf jeden Fall dann wieder so aus:
Für mich als Laie ist das o.k., was ja wirklich nichts heißen muss. Was meinen auch hier die Profis?
Zwei Falten habe ich übriges tatsächlich fabriziert (oberer Streifen, nicht, dass jemand noch woanders welche sieht, die mir bisher entgangen sind ;).
Grund: totale Selbstüberschätzung, weil ich geglaubt habe meinem Mann Antworten auf Fragen eines Anrufers mitteilen UND gleichzeitig quilten zu können... Von wegen Multitasking ;)
Jetzt weiß ich auf jeden Fall wieder ein Mal, was ich NICHT kann und überlege, was ich kann:
Teufelchen links auf der Schulter: die Falten lassen. ist ja das Fußende und man sieht's eh nicht.
Engelchen rechts auf der Schulter: Los, Nahttrenner in die Hand nehmen und alles in dem Bereich noch mal machen - wird ja ein Geburtstagsgeschenk.
Die beiden streiten sich gerade noch immer, wobei ich momentan sehe, dass sich die Chancen des Engelchens bessern, aber HEUTE nicht mehr...
So, jetzt sind inzwischen vier von sieben Längsstreifen mit insgesamt drei Falten gequiltet und mich interessiert, ob jemand erkennt, was ich da so versuch zu quilten ;)
Sonntag verlässt mich "Sherwood" und somit gibt's nächsten Montag das Ende hier zu lesen - natürlich mit allen Höhen und Tiefen!
Kissing Fishes - Teil 2
HST (Half Square Triangles)- wunderschön - oder: ohne Fleiß kein Preis ;)
Wovon ich schreibe?
Es geht um den Babyquilt "Kissing Fishes" vom letzten Wochenende, der bis Dienstag so weit wuchs und im wesentlichen immer noch aus gaaanz vielen HST (330 Stück) und einzelnen farbigen und weißen Quadraten in 2,5" Größe bestand.
Unter der Woche bin nicht zum Nähen gekommen, dafür aber ab Freitag :)
Ich habe tatsächlich gestern das komplette Top fertig genäht und bin selbst etwas verwundert darüber - zumal das nicht alles war (siehe noch folgender Beitrag "Geburtstagquilt") ;)
Es besteht aus insgesamt 812 Teilen und misst begradigt 1,00 m x 1,30 m.
Los geht's mit dem Legen der Blöcke.
Während die Mitte in Orangetönen gehalten ist, wird's zum Rand immer Gelber bzw. Heller.
Dann taten sich böse Löcher auf, für de ich tatsächlich noch 12 gelbe Blöcke nachnähen musste. Es gab nur noch welche in Orangetönen und die passten wirkich ins Bild.
Alle Löcher sind gestopft!
Jetzt geht's an das Bügelbrett, um alle Nahtkreuzungen vor dem Stecken schön in die richtige Richtung zu bügeln.
Das ist die Belohnung ;) - sauber Nahtkreuzungen, oder??? O.k., ich habe gesehen, dass ich an vier Stellen nicht ganz so ordentlich war, was aber daran lag. dass ich nach einer Nähpause die Nadelposition nicht wieder um 1 nach rechts verschoben habe... Zum Glück ist es mir dann aufgefallen.
Er wächst...
... und wächst...
... und ist FERTIG - zumindest fast!
Die weißen Ränder müssen begradigt, also zurück geschnitten werden.
Und dann wird noch ein Mal gebügelt, bevor mein "Sonnenschein" endlich an meiner Bürowand leuchten darf. Er macht sich dort sehr gut - gerade bei dem trüben Wetter heute.
Aber: lange wird "Kissing Fishes" dort nicht verweilen - Klein-Laura soll ja schließlich kein Jahr alt werden, bevor sie einen eigenen Quilt bekommt.
Was bleibt, ist die Frage der Gestaltung der Rückseite.
AKtuell schwebt mir ein gaaanz heller Blauton vor, auf dem sich auch noch der ein oder andere Fisch tummelt und vielleicht gibt's ein paar Wasserpflanzen mit Blättern, die Baby auch greifen kann. ist aber eventuell auch zu viel des Guten und ich schlafe wie immer mal wieder eine Nacht darüber.
Außerdem liegt da ja auch noch ein anderer Quilt auf dem Tisch, der Teil 2 meines Wochenend-Quilt-Marathons darstellt.
Jetzt geht's mit Beitrag Nr. 1 auf jeden Fall schon mal zum zum "Modern Patch Monday" der Modern Cologne Quilter und die Chancen stehen gut für mich, dass ich noch einen 2. Beitrag heute schaffe ...
Wovon ich schreibe?
Es geht um den Babyquilt "Kissing Fishes" vom letzten Wochenende, der bis Dienstag so weit wuchs und im wesentlichen immer noch aus gaaanz vielen HST (330 Stück) und einzelnen farbigen und weißen Quadraten in 2,5" Größe bestand.
Unter der Woche bin nicht zum Nähen gekommen, dafür aber ab Freitag :)
Ich habe tatsächlich gestern das komplette Top fertig genäht und bin selbst etwas verwundert darüber - zumal das nicht alles war (siehe noch folgender Beitrag "Geburtstagquilt") ;)
Es besteht aus insgesamt 812 Teilen und misst begradigt 1,00 m x 1,30 m.
Los geht's mit dem Legen der Blöcke.
Während die Mitte in Orangetönen gehalten ist, wird's zum Rand immer Gelber bzw. Heller.
Dann taten sich böse Löcher auf, für de ich tatsächlich noch 12 gelbe Blöcke nachnähen musste. Es gab nur noch welche in Orangetönen und die passten wirkich ins Bild.
Alle Löcher sind gestopft!
Jetzt geht's an das Bügelbrett, um alle Nahtkreuzungen vor dem Stecken schön in die richtige Richtung zu bügeln.
Das ist die Belohnung ;) - sauber Nahtkreuzungen, oder??? O.k., ich habe gesehen, dass ich an vier Stellen nicht ganz so ordentlich war, was aber daran lag. dass ich nach einer Nähpause die Nadelposition nicht wieder um 1 nach rechts verschoben habe... Zum Glück ist es mir dann aufgefallen.
Er wächst...
... und wächst...
... und ist FERTIG - zumindest fast!
Die weißen Ränder müssen begradigt, also zurück geschnitten werden.
Und dann wird noch ein Mal gebügelt, bevor mein "Sonnenschein" endlich an meiner Bürowand leuchten darf. Er macht sich dort sehr gut - gerade bei dem trüben Wetter heute.
Aber: lange wird "Kissing Fishes" dort nicht verweilen - Klein-Laura soll ja schließlich kein Jahr alt werden, bevor sie einen eigenen Quilt bekommt.
Was bleibt, ist die Frage der Gestaltung der Rückseite.
AKtuell schwebt mir ein gaaanz heller Blauton vor, auf dem sich auch noch der ein oder andere Fisch tummelt und vielleicht gibt's ein paar Wasserpflanzen mit Blättern, die Baby auch greifen kann. ist aber eventuell auch zu viel des Guten und ich schlafe wie immer mal wieder eine Nacht darüber.
Außerdem liegt da ja auch noch ein anderer Quilt auf dem Tisch, der Teil 2 meines Wochenend-Quilt-Marathons darstellt.
Jetzt geht's mit Beitrag Nr. 1 auf jeden Fall schon mal zum zum "Modern Patch Monday" der Modern Cologne Quilter und die Chancen stehen gut für mich, dass ich noch einen 2. Beitrag heute schaffe ...
Donnerstag, 17. März 2016
Will ich, will ich nicht, will ich, will ich nicht...
...ganz klar: ich will!
Was ich will?
Probenähen, aber nicht irgendein Ebook, sondern DAS für mich aktuell beste Geldbörsen-Ebook überhaupt (und ich habe schon ein paar getestet und bis auf "Grete" von Machwerk" haben sie es noch nicht mal in den Blog geschafft...): Opal, Ruby und Onyx - ein unschlagbares Trio aus dem Hause "Hansedelli".
Die gute Lisa hat nach wochenlanger Tüftelei und Vorstellung zahlreicher Geldbörsen in unterschiedlichen Ausführungen dann endlich Ende Februar via Facebook zu einem Probenähen aufgerufen.
Ich habe kurz nachgedacht, ob ich mich tatsächlich bewerbe, weil ich keine Lust und Zeit habe kaum lesbare "Werke" lesbar werden zu lassen. Man kann sagen, dass ich quasi berufsbedingt unter "Korrektur-Phobie" leide ;).
Wer hier den Blog verfolgt weiß, dass Lisas Ebooks mich von Anfang an überzeugt haben - durchdachte Schnitte, mustergültiges Layout, sehr gut zu verstehende Erklärungen kombiniert mit hervorragenden Fotos und ein Händchen für Stoff- und Materialkombinationen, das mich sehr anspricht!
Lange überlegen musste ich so gesehen nicht und habe meine "Bewerbung" in Form eines entsprechenden Kommentars auf den Weg gebracht, ohne Zusage schon mal "nicht alltägliche" beschichtete BW geordert und auf die erhoffte positive Rückmeldung gewartet.
Die kam schneller, als gedacht und zwar mit der Bitte, das Ebook "Onyx" auf Herz und Nieren nach kostenloser elektronischer Übermittlung innerhalb von 14 Tagen zu testen.
Der Test umfasst das Probenähen und das Korrekturlesen sowie das zur Verfügung stellen von frei gewählten "Ergebnis-Fotos".
Die Testphase läuft und zwar ohne Probleme.
Zusammen mit 9 anderen Mädels haben wir das Ebook hoch und runter gelesen, genäht und (ein paar ganz wenige) Verbesserungstipps angemeldet.
Auf die gleiche Weise wurde mit den beiden anderen Ebooks "Opal" und "Ruby" verfahren, die jeweils auch von 10 "Probenäherinnen" durchgearbeitet sind.
Ja, und jetzt (SA, 12. März) sitze ich am Rechner und versuche mich an den Formulierungen für den für Donnerstag (17. März) geplanten Blog-Beitrag, während neben der Nähmaschine Onyx Nr. 2 zugeschnitten auf ihre Fertigstellung wartet.
Warum gleich Nr. 2? Was ist mit Nr. 1?
Onyx Nr. 1 unterzieht sich bereits seit 6 Tagen erfolgreich ihrem Praxiseinsatz und weicht mir nicht von der Seite!
Genäht aus "Foxfield"-Resten ist sie MEIN Traum in "Rosa-Rot" - egal, ob mit Brille, oder ohne ;)
Wir haben als Probenäherinnen vereinbart die Zeiten für Zuschnitt, Nähen usw. zu stoppen.
Ich lande bei beiden Modellen jeweils bei einer knappen Stunde - o.k., ich bin penibel, was den Musterverlauf und das Motiv angeht - da darf nichts schräg oder abgeschnitten bzw. nicht zentriert sein.
Für Onyx Nr. 1 habe ich parallel gelesen und genäht, gegrübelt und genäht, 1 Mal getrennt ;) und bin insgesamt auf 6 weitere Stunden gekommen incl. Einschlagen des Drucknopfes.
7 Stunden sind eine Hausnummer, aber jede war es mir wert für dieses Ergebnis:
Jetzt aber zu meinem eigentlichen "Probenähstück" - Onyx Nr. 2 - mit gaaanz vielen Fotos...
Materialeinsatz
- Echtleder in Oliv (Bezugsquelle Ebay-Shop Eldermann von Lübeck)
- laminierte Baumwolle "Squirrels", Design Tula Pink (Bezugsquelle ab FR, 19.3. ich selbst, auch in Rosa mit "Abgabekapazitäten);))
- Baumwolle "Eden", Design Tula Pink (Bezugsquelle Craftsy, USA, ebenfalls ausverkauft)
- zwei RV
- ein Druckknopf (Bezugsquelle Dawanda-Shop Florale Rose)
- Decovil I / Light sowie Vlieseline (Bezugsquelle: Neocreo - Fadenversand)
- Buchecken (Bezugsquelle Ebay-Shop)
Näniveau
Auf einer Schwierigkeitsskala von 1 bis 5 setze ich Onyx als "schwierigstes" aller drei Modelle auf den Wert 4.
Anders als für ihre beiden Schwestern solltest Du bei Onyx aufgrund ihrer Komplexität über grundlegende Taschennäherfahrung verfügen.
Nähen
Lisa hat das Ebook der "Onyx" so verfasst, dass es in meinen Augen sogar von ambitionierten Anfängern genäht werden kann. Allerdings empfehle ich Dir zum Üben Ruby bzw. Opal ;)
Wirklich wichtig ist das genaue Lesen!
Schau lieber zwei Mal nach (z. B. beim Annähen der Seitenteile), als dann genervt zum Nahttrenner greifen zu müssen - ich weiß wovon ich schreibe ;).
Dank der aufwendig bearbeiteten Bilder - gerade schlecht erkennbare Nähte sind mittels Bildbearbeitung prima hervorgehoben - und hilfreicher Text-Anleitungen ist für jemanden mit etwas Näherfahrung im Taschenbereich ohne stundenlanges Überlegen zu verstehen, was zu tun ist.
Toll finde ich, dass Lisa in allen drei Ebooks optionale Nähvorschläge bietet und Du Dir so, mit einem Ebook ganz unterschiedliche "Onyx" nähen kannst.
Es ist alles klar durchdacht und mich hat gerade das "Einschieben" des Decovils als Idee nachhaltig beeindruckt.
Du erhhälst dadurch extrem saubere "Kanten" und wunderschön glatte Flächen (siehe meine Deckelinnenseite Foto "Ergebnis" unten!).
Dadurch sieht auch Deine Geldbörse professionell genäht und damit sehr wertig aus - zumindest für mich sind das zwei sehr wichtige Aspekte ;).
Dank der zahlreichen Decovil-Einlagen erhälst Du eine extrem stabile und formfeste Geldbörse, die ich so bisher noch nicht im DIY-Bereich gesehen habe.
Jetzt die Fotos von meinem "Nähprozess"...
Alle Kartenfächer sind fertig, aber noch nicht gewendet.
Jetzt auch gewedent und wie rechts zu sehen, auch mit der Naht im unteren Bereich sauber gebügelt.
Hier zeichne ich die Markierungen für die beiden Scheinfächer mit dem Trickmarker von Prym an, die nach ein paar Stunden von allein verschwindet.
Passende Garnfarbe?! Ja!
Kartenfächer. auf Scheinfach..
... passend für meinen Führerschein genäht.
Die beiden RV auf 21 cm verlängert.
Annähen des 1. Seitenteils, was dank überarbeitetem Ebook JETZT ein Kinderspiel ist und mich tatsächlich vorher ganze 30 Minuten gekostet hat ;)
RV-Fach Nr. 1 von innen...
...und von außen mit Kartenfächern.
Das Innenteil - fertig!
"Muster-Test" - jep, Squirrels und Lasche passen ;)
Sandwich bauen und nähen, ...
... genäht und Nahtzugaben mit der Zackenschere zurückgeschnitten - ich hasse das Versäubern von Nähten.
Das Wenden - schön vorsichtig: mit Gefühl und wohl dosiertem aber notwendigem Krafteinsatz..
Gebügelt!!!
Und jetzt - tada - das bzw. mein...
... Ergebnis
Onyx ist mit 13 bis zu 17 Kartenfächern (vier davon befinden sich außen unter der Verschlussblende), einem bis drei Scheinfächern, zwei RV- und einem Handyfach sowie zusätzlich bei Bedarf einem Fotofach auf der Blendeninnenseite (Deckel) eine detailreiche Geldbörse, die in fertigem Zustand in etwa 10 cm (Höhe) x 19 cm (Breite) x 4 cm (Tiefe) misst. Sie bietet wirklich Platz für alles, was frau benötigt!
Fazit
Alles in allem hat Lisa meine hohen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern tatsächlich noch in den Bereichen "Nähtechnik" und "Formstabilität" übertreffen können und das meine ich genau so, wie ich es schreibe.
Das Probenähen hat wirklich Spaß gemacht, auch, wenn es echte Arbeit war. Das Team war grandios und wir haben allesamt wunderbare "Hansedelli-Geldbörsen" genäht - unabhängig vom "Nähniveau", was wiederum ein klares "Pro" für Lisas Ebooks ist!
Ich freue mich darauf, zukünftig ganz viele wunderschöne "Hansedelli-Geldbörsen" zu sehen, weil alles andere bei diesen Ebooks ein "No-Go" ist.
Lisa, ich sage danke für deine wochenlangen (und damit sehr korrekturfreundlichen) Vorarbeiten in Form von 84 informativen Textseiten kombiniert mit mehr als 250 aufwändig bearbeiteten Fotos, Deine wunderschönen Probestücke bei den Postings, die mich so neugierig gemacht haben ;) und die konstruktive "Zusammenarbeit" im Probenähteam.
Bei einem zukünftigen Probenähen - von was auch immer ;) - kannst Du auf mich zählen - zumindest, wenn DU möchtest.
Kaufmöglichkeit und Hilfestellungen
Seit dem 16. März sind die Ebooks einzeln für je 4,90 € oder als Paket für 11,90 € HIER zu erwerben.
Alle Fragen beantwortet Lisa auf ihrer FB-Seite und Du findest dort bestimmt noch das ein oder andere "Ansichts-Exemplar", falls noch weitere Überzeugungsarbeit zu leisten wäre - wobei im Ernst: wer kann jetzt noch widerstehen ;)
Und weil heute Donnerstag ist, beide Portemonnaies für mich - und nur für mich :) - sind, dürfen sie zu #RUMS und der März-Ausgabe von #Taschen und Täschchen.
Und noch ganz zum Schluss: Der Text spiegelt meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke zum Probenähen des Ebooks "Onyx" wider, was mir genau für diesen Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Ich erhalte keinerlei finanzielle Zuwendungen, habe das Material selbst gestellt und bin nicht verpflichtet zu bloggen, sondern mache es auch Begeisterung für Lisas Arbeit ganz freiwillig ;)
Ich wünsch Euch einen schönen Tag und hoffe auf gaaaaanz viele neue "Hansedelli-Geldbörsen-Näherinnen" :)
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