... auf meinem Rechner ist Sixta von Machwerk in Form des Matchsack.
Es hat gedauert, bis ich meinen Sixta fertig gestellt habe und ich muss sagen, dass er schon ein mal im Papierkorb gelandet ist.
Hätte es mir nicht so leid um den Kokka-Stoff getan, wäre er auch dort geblieben.
Wir hatten schon keinen guten Start: Nach dem Ausdruck des Ebooks (die Seiten 2 und 3 habe ich nicht mit ausgedruckt, weil mit einem schnellen Blick für mich dort nur die Erklärung für den Ausdruck und die vielen Tragemöglichkeiten gezeigt waren --> großer FEHLER) habe ich die drei Papierbögen von hinten für das Bodenteil zusammengeklebt und auch gleich zugeschnitten.
Dann habe ich das Ebook ab S. 4 begonnen zu lesen und auch gleich zugeschnitten. DAS WAR SAUBLÖD!!! Gemerkt habe ich es erst, als mir bei beim Durchblättern auf S. 18?! wiederum ein SM für das Bodenteil in die Augen fiel, was aber kleiner und nur mit einer "1" und nicht wie mein Zuschnitt mit "1a" beschriftet war.
Das Ende vom Lied: es steht deutlich lesbar auf S. 2, dass es zwei unterschiedliche Varianten gibt, die sich leider auch in der Größe unterscheiden... Ich hatte also munter den Boden für meinen Matchsack und die restlichen Teile für die Sixta-Tasche zugeschnitten.
Klasse! Also noch ein Mal zuschneiden, mich fast schwarz geärgert, dass ich wirklich schönen Stoff verschnitten habe und dann auch noch danach feststellen durfte, dass mir das Lesen der Anleitung für den Matchsack echte Probleme bereitet hat. Dazu gleich mehr...
Zunächst ein großer Wunsch :)
BITTE LIEBE EBOOK-ERSTELLER SCHREIBT ES GLEICH AUF DAS DECKBLATT, WENN ES UNTERSCHIEDLICHE GRÖßEN GIBT. Es erleichtert (mir) vieles!
Weiter geht's - immer noch ohne Fotos - die ich aus Frust und mangels "Objekt" bisher nicht schießen konnte.
Ab S. 19 dreht sich alles um den Matchsack und ich atmete auf. Mein Aufatmen schlug allerdings sofort wieder in tiefes Druchatmen um, als ich gelesen habe "Seite 7 (also Verweis nach vorne zur Taschenanleitung): Bild 2 entfällt, der Magentkopf wird .... , Seite 8: Bild 2 entfällt, usw.".
Damit ist dieses wirklich gut geschriebene und für die Sixta-Tasche toll bebilderte Ebook von Martina FÜR MICH!!! kaum noch lesbar gewesen, weil ich ständig zwischen beiden Anleitungen geblättert und Bilder gezählt habe.
Martina, Deine Nähprojekte sind alle so klasse, bitte verfahre zuküftig so, dass Du unterschiedliche Anleitungen auf mehrere PDF verteilst, wie z. b. Lillesol & Pelle bei der Working Mum.
So merken auch Schussel wie ich gleich zwingend beim Festlegen des Ausdrucks, was sie nähen und können vor allem dann problemlos ohne zu blättern in einem Rutsch sicher durchnähen. Ich glaube inzwischen, kann ich Dein Ebook auswendig ;)
Die Anleitung an sich ist einfach und der Matchsack auch gut zu nähen.
Als Zwischenergebnis ist dann als 1. Foto tatsächlich die fertige Außenhülle incl. "Schnüband" entstanden.
Probleme hat mir hier der Boden bzw. seine Ziernähte bereitet. Das scheinbar unlösbare, weil ja gar nicht existente Problem (lt. meinem Fachhändler...) der furchtbar häßlichen rückseitigen Nähte wurde auf brutale Art und Weise sichtbar. O-Ton Chefin im Fachgeschäft (nicht mehr meines Vertrauens): "Nein, dass ist doch völlig normal und so sehen Nahtrückseiten von "modernen" Pfaffmaschinen IMMER aus (Foto: rechte Naht = Nahtrückseite, linke Naht = Nahtvorderseite). Sie sind da zu kleinlich." Ne, ist klar, das hat meine W6 schon gekonnt, aber ein Modell für den fast vierfachen VK-Preis kann das nicht. Dafür kann das Ebook nun wirklich nichts, aber Freude kam auch so nicht wirklich auf.
Ich habe also die restlichen Nähte von rechts genäht, was zur Folge hatte, dass die Abnäher nicht so gleichmäßig sind, wie sie es sein sollten und den Beutel drei Tage weit weg gelegt ;)
Gestern dann habe ich das "Innenleben" genäht und endlich Spaß gehabt: es lief wie gewohnt und so gab's auch noch das Innentäschchen dazu, was ich erst weglassen wollte, weil ich keine Lust auf Bügeln hatte...
... und genau das Bügeln des Täschleins war das Beste am ganzen Beutel, weil durch die "Versatztechnik" eine toller gleichmäßiger Rand entsteht und zwar ganz von allein :) Danke für den Tipp liebe Martina!
Dann wurden Innen- und Außentasche in einander gesteckt, wobei ich die "schöne" Innentasche in der Innentasche lieber mittig hinten hätte und deswegen bei einem evtl. 2 Exemplar doch die Seitennähte beider Taschenteile aufeinanderlegen werde und das kam dann heraus:
Übrig blieb jetzt nur noch das Einschlagen der 14 mm-Ösen, was auch als etwas schwierig im Ebook angekündigt wurde. Ah, o.k., aber DAS habe ich ja schon gemacht und echte Probleme sah ich nicht...
...bis die 1. Öse einfach nicht durch das Material wollte, mir den Stoff zerfranst hat und so die ganze Tasche mit wenigen Schlägen mir einen blauen Daumennagel beschert und ein ganz klarer Fall für die "Tonne" war.Aus letzterer habe ich sie nach etwa 30 Minuten wieder hervorgeholt und tapfer weiter auf den Pflastersteinen sitzend "gehämmert".
Trotz Vorschneiden und verwenden der eher hochpreisigen "Prym-Ösen" mit Prym-Werkzeug, klappte das Einschlagen bei keinem der Löcher aufgrund der dicken Einlage problemlos. Ich habe deswegen jetzt einfach ein paar Ösen weniger, lebe mit ausgefranstem Stoff bei zwei Löchern und behalte deswegen auch diese Tasche!
So langsam muss mal wieder was ganz saber klappen - Weihnachten naht und meine Schränke sind (fast) voll...
Der nächste Matchsack bekommt KEINE ÖSEN, sondern einen Tunnelzug :) So gesehen, fördern auch Nähprobleme die eigene Problemlösefähigkeit und das hat mich dann wieder Lachen lassen und auch das Schreiben dieses Textes lässt mich Grinsen ;)
So, wer von all meinen Qualen, Schusseligkeiten ud Fehlern nichts weiß, der sieht eine Tasche, die nicht nur nicht häßlich ist, sondern tatsächlich klasse aussieht - vorausgesetzt- man steht auf Hirsche mit Rosa ;) Und auch die sollten eigentlich senfgelb sein - leider war der gekaufte Stoffe dann doch nicht mehr am Lager...
Das ist das Ende der Geschicht'!
Meine "letzte" und "schönste" Öse. Damit ich mein "Ösenwerk" in guter Erinnerunge behalte, gab's danach keine weiteren. Es fehlen Zwei?!
So, und was mach ich jetzt außer Verlinken und einen Kaffee trinken???
Ist doch klar: ich hüpfe in den Shop von Martina und hole mir "Grete". Schließlich muss ich den "Stoffverschnitt" noch sinnvoll verarbeiten und ein passender Geldbeute macht meinen Matchsack noch schöner :) Außerdem juckt mir dieses Ebook schon seit Anfang an in den Fingern.
Ach ja, und ich schaue mich tatsächlich nach einer Nähmaschinen-Alternative um, die auch "hinten" schöne Nähte kann.
Vielleicht haben solche ja auch die Schweizer erfunden?! :)
Sixta landet natürlich bei der letzten Woche des genialen Sew-Alongs "Die vergessenen Taschen-eBooks" von Carmen aka Fabulatoria und Taschen und Täschchen (T&T).
Sonntag, 13. September 2015
Donnerstag, 3. September 2015
Große Schwester für das Reiseetui...
... von Machwerk!
Weil mir mein Reisetui von Machwerk so gut gefällt und unser Tablet auch eine schöne Tasche brauchen kann, gibt's jetzt noch eine große Variante im Haushalt.
Die robusten BW-Stoffe entstammen der ICONIC-Serie von Camelot und treffen auf Echtleder in einem Sandton. Verziert habe ich die Außenhülle noch mit einem Webband.
Der Reißverschluss machte mir dieses Mal keine Probleme. Allerdings habe ich ihn leider für diese Größe zu weit nach innen gesetzt (beim Reiseetui stand er mir zu weit vor...) bzw. zu dich an den Zähnchen abgenäht, was jetzt das zügige Öffnen und Schließen erschwert.
Insagesamt bin ich mit der selbst vergrößerten Variante zufrieden.
Nachdem ich eine NZ bei der Berechnung der Innentasche für dasTablet vergessen habe...
... und die gepolsterte Tasche damit minimal zu klein ist, um den Magnetverschluss zu schließen, ...
muss das Tablet in ein anderes der vielen Täschchen.
Ist zwar schade, aber nicht mehr zu ändern.
So lerne ich stetig was dazu und auch das macht Spaß - vor allem, wenn dann das 1. Teil wirklich 100%-ig stimmt :)
Weil schon wieder Donnerstag ist geht's damit gleich zu RUMS #36/15.
Dort hat "Muddi" heute ein Vorwort verfasst, was lesenswürdig ist, insbesondere der Blog auf den sie verweist... Aber: schaut und lest selbst!!!
Ich tue dasselbe jetzt und denke nach, wie man gerade Frauen helfen kann, die offenbar bei den vielen Hlfestellungen zu oft unbemerkt bleiben...
Weil mir mein Reisetui von Machwerk so gut gefällt und unser Tablet auch eine schöne Tasche brauchen kann, gibt's jetzt noch eine große Variante im Haushalt.
Die robusten BW-Stoffe entstammen der ICONIC-Serie von Camelot und treffen auf Echtleder in einem Sandton. Verziert habe ich die Außenhülle noch mit einem Webband.
Der Reißverschluss machte mir dieses Mal keine Probleme. Allerdings habe ich ihn leider für diese Größe zu weit nach innen gesetzt (beim Reiseetui stand er mir zu weit vor...) bzw. zu dich an den Zähnchen abgenäht, was jetzt das zügige Öffnen und Schließen erschwert.
Insagesamt bin ich mit der selbst vergrößerten Variante zufrieden.
Nachdem ich eine NZ bei der Berechnung der Innentasche für dasTablet vergessen habe...
| Die Innentasche wird für den Wendevorgung unten aufgeschnitten, was ich bei der Größenberechnung vergessen habe... |
muss das Tablet in ein anderes der vielen Täschchen.
Ist zwar schade, aber nicht mehr zu ändern.
So lerne ich stetig was dazu und auch das macht Spaß - vor allem, wenn dann das 1. Teil wirklich 100%-ig stimmt :)
Weil schon wieder Donnerstag ist geht's damit gleich zu RUMS #36/15.
Dort hat "Muddi" heute ein Vorwort verfasst, was lesenswürdig ist, insbesondere der Blog auf den sie verweist... Aber: schaut und lest selbst!!!
Ich tue dasselbe jetzt und denke nach, wie man gerade Frauen helfen kann, die offenbar bei den vielen Hlfestellungen zu oft unbemerkt bleiben...
Dienstag, 1. September 2015
Elena meets Bambi...
... und das ergibt diese Wickeltasche!
Heute mal ohne Geschichten drum herum - die Föxe wollen noch mal rennen!
Das Schnittmuster zu Elena stammt von Anthi (Lasari Design), ist für Anfänger gut zu nähen und streng genommen Modell Nr. 2, wobei Modell Nr. 1 aus Echtleder aufgrund der erschwerten Näherei - trotz inzwischen eingetroffenem Material - noch immer auf seine Fertigstellung wartet...
Bei "Bambi" geben sich rotes Kunstleder, Baumwollstoff und 2 m Gurtband die Hand. Als Einlage kommt erstmalig "kaschierter Schaumstoff mit Jersey laminiert" in 3 und 5 mm Dicke zum Einsatz. Die Feuerprobe ist erfolgreich bestanden und so eine kostengünstige Alternative zu Soft & Stable gefunden.
Eine kleine Anmerkung muss noch sein: ich habe die Innentasche mit einem Gummiband versehen. Das ist im SM nicht vorgesehen und ich weiß jetzt auch warum ;). Natürlich zieht sich so im ungefüllten Zustand die Innentasche zusammen, zumal ich da keine Einlage verwendet habe. Sieht nur nicht so ganz schön aus, funktional gibt's aber keine Beeinträchtigung. Feuttuchtasche passt immer noch hinein!
Und jetzt die restlichen Fotos....
Die kurzen Seiten sind "Fuckelarbeit" und ein Teflonfuß ist bestellt, weil das Kusntleder nicht immer so schön innen liegt, wie hier.
Und die Pfaff kann (manchmal) auch tatsächlich schöne Zierstiche von vorne UND hinten - daran hätte ich fast schon nicht mehr geglaubt ;)
Jetzt wird noch ein passendes Kuscheltierchen zur Tasche genäht - nein, kein Reh, sondern ein kleiner Fuchs und dann zieht "Bambi" vermutlich in den Odenwald.
Verlinkt wird "Bambi" bei Creadienstag, Taschen&Täschchen (T&T), Handmade onTuesday (HoT), DienstagsDinge und Meertjes Stuff.
Heute mal ohne Geschichten drum herum - die Föxe wollen noch mal rennen!
Das Schnittmuster zu Elena stammt von Anthi (Lasari Design), ist für Anfänger gut zu nähen und streng genommen Modell Nr. 2, wobei Modell Nr. 1 aus Echtleder aufgrund der erschwerten Näherei - trotz inzwischen eingetroffenem Material - noch immer auf seine Fertigstellung wartet...
Bei "Bambi" geben sich rotes Kunstleder, Baumwollstoff und 2 m Gurtband die Hand. Als Einlage kommt erstmalig "kaschierter Schaumstoff mit Jersey laminiert" in 3 und 5 mm Dicke zum Einsatz. Die Feuerprobe ist erfolgreich bestanden und so eine kostengünstige Alternative zu Soft & Stable gefunden.
Eine kleine Anmerkung muss noch sein: ich habe die Innentasche mit einem Gummiband versehen. Das ist im SM nicht vorgesehen und ich weiß jetzt auch warum ;). Natürlich zieht sich so im ungefüllten Zustand die Innentasche zusammen, zumal ich da keine Einlage verwendet habe. Sieht nur nicht so ganz schön aus, funktional gibt's aber keine Beeinträchtigung. Feuttuchtasche passt immer noch hinein!
Und jetzt die restlichen Fotos....
Die kurzen Seiten sind "Fuckelarbeit" und ein Teflonfuß ist bestellt, weil das Kusntleder nicht immer so schön innen liegt, wie hier.
Und die Pfaff kann (manchmal) auch tatsächlich schöne Zierstiche von vorne UND hinten - daran hätte ich fast schon nicht mehr geglaubt ;)
Jetzt wird noch ein passendes Kuscheltierchen zur Tasche genäht - nein, kein Reh, sondern ein kleiner Fuchs und dann zieht "Bambi" vermutlich in den Odenwald.
Verlinkt wird "Bambi" bei Creadienstag, Taschen&Täschchen (T&T), Handmade onTuesday (HoT), DienstagsDinge und Meertjes Stuff.
Sonntag, 30. August 2015
THIS IS NOT OKAY...
... sagt Susanne von mamimade!
Und ich finde sie hat Recht!
Susanne rief Ende Juli weltweit Nähbloggerinnen auf, ihre selbst genähte bzw. fair gehandelte Kleidung auf Fotos zu zeigen, um so ein Zeichen zu setzen, dass es auch anders geht und damit auf die Missstände in der Bekleidungsindustrie aufmerksam zu machen.
Bis zum 30. August 2015 - also heute : ) - haben Nähbloggerinnen Gelegenheit sich mit ihrem Outfit in Szene zu setzen und die Bilder an möglichst viele Stellen zu posten und auf Susannes Blog zu verlinken.
Sie wird daraus im September einen digital verfügbaren Katalog erstellen, der quasi als Gegenpart zu den Katalogen der Bekleidungshersteller gedacht ist.
Weitere Details finde Ihr hier!
Mich hat die Aktion bereits zu Beginn vor vier Wochen angesprochen und mir war klar, dass ich mitmachen möchte.
Seitdem ich selber nähe, weiß ich, wie viel Zeit gut gemachte Kleidung in Anspruch nimmt.
Dieses Arbeit gehört bezahlt und zwar mit mehr als ein paar Cent in der Stunde - egal, wo in der Welt...
Irgendwie kam mir immer etwas dazwischen, aber auch nur, weil ich nicht so richtig wusste, was ich nähen möchte.
Ja, und dann ist heute plötzlich der 30. August und ich habe seit ziemlich genau vier Wochen kein einziges Kleidungsstück für mich genäht.
Das kann ja nicht sein!!!
Für aufwendige Näharbeiten ist jetzt keine Zeit mehr und ehrlich gesagt, steht mir danach bei den aktuellen Temperaturen auch nicht der Sinn.
Also, was tun?!
Na klar: meinen Lieblingsschnitt "Basic-Wickelkleid" von Kibadoo aus dem Ordner geholt, den heiß geliebten Jersey "Rainbow-Flowers" - Design Deborah van de Leijgraaf/bora für Lillestoff - aus Bio-Baumwolle und GOTS-zertifiziert auf den Zuschneidetisch gelegt und munter zugeschnitten.
Weil ich alles super- sauber und schön Nähen wollte, kam der Coverstich bei meiner Pfaff zum Einsatz. Das klappte alles prima, bis zum Ausschnitt am Rückenteil.
Da hat "sie" mir einen Fehlstich nach dem anderen rausgehauen, so dass ich gezwungen war aufzutrennen.
Dafür habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht und das Ende vom Lied war, dass ich den rückwärtigen Ausschnitt größer schneiden musste. Das wiederum verlangte eine Änderung der beiden Vorderteile usw., usw.
Insgesamt sind so fünf Stunden vergangen und ich stehe hier jetzt mit einem ganz schön engen Kleidchen - aber: ich mag es - eben ganz Kind der 70er, was dem Retrostil kleidungstechnisch nicht entsagen kann.
Zu einem solch blumigen Kleid müssen auch passende Fotos her.
Also ab in den Garten und eine Rose geschnitten. Spaß hat's gemacht, und, weil ich keine "fairen" Schuhe besitze, muss ich für die Bilder barfuß in der Mulche stehen, was auch nicht schlimm war.
Hier jetzt mal eine blumige Eva natur pur (bis auf den Nagellack), die für die Fotos die letzte blühende Rose von diesem Strauch geschnitten hat...
Und fertig!
Das wichtigsten Infos noch mal in Kürze...
Schnitt: Basic-Wickelkleid (abgewandelt zu "Fake-Wickelkleid") von Kibadoo (JOMA-Style)
Stoff: Jersey "Rainbow-Flowers" - Design Deborah van de Leijgraaf/bora für Lillestoff
Ringe: Handarbeit made in Germany
Rosenschere: Made in Germany
...und vielleicht ist das mehr als nur ein Anstoß, dass Näharbeit, egal, ob in Entwicklungs-, Schwellen- oder Industrieländern fair bezahlt werden muss!
Sonst muss ein klares

in den Sinn kommen und dementsprechend gehandelt werden.
Und ich finde sie hat Recht!
Susanne rief Ende Juli weltweit Nähbloggerinnen auf, ihre selbst genähte bzw. fair gehandelte Kleidung auf Fotos zu zeigen, um so ein Zeichen zu setzen, dass es auch anders geht und damit auf die Missstände in der Bekleidungsindustrie aufmerksam zu machen.
Bis zum 30. August 2015 - also heute : ) - haben Nähbloggerinnen Gelegenheit sich mit ihrem Outfit in Szene zu setzen und die Bilder an möglichst viele Stellen zu posten und auf Susannes Blog zu verlinken.
Sie wird daraus im September einen digital verfügbaren Katalog erstellen, der quasi als Gegenpart zu den Katalogen der Bekleidungshersteller gedacht ist.
Weitere Details finde Ihr hier!
Mich hat die Aktion bereits zu Beginn vor vier Wochen angesprochen und mir war klar, dass ich mitmachen möchte.
Seitdem ich selber nähe, weiß ich, wie viel Zeit gut gemachte Kleidung in Anspruch nimmt.
Dieses Arbeit gehört bezahlt und zwar mit mehr als ein paar Cent in der Stunde - egal, wo in der Welt...
Irgendwie kam mir immer etwas dazwischen, aber auch nur, weil ich nicht so richtig wusste, was ich nähen möchte.
Ja, und dann ist heute plötzlich der 30. August und ich habe seit ziemlich genau vier Wochen kein einziges Kleidungsstück für mich genäht.
Das kann ja nicht sein!!!
Für aufwendige Näharbeiten ist jetzt keine Zeit mehr und ehrlich gesagt, steht mir danach bei den aktuellen Temperaturen auch nicht der Sinn.
Also, was tun?!
Na klar: meinen Lieblingsschnitt "Basic-Wickelkleid" von Kibadoo aus dem Ordner geholt, den heiß geliebten Jersey "Rainbow-Flowers" - Design Deborah van de Leijgraaf/bora für Lillestoff - aus Bio-Baumwolle und GOTS-zertifiziert auf den Zuschneidetisch gelegt und munter zugeschnitten.
Weil ich alles super- sauber und schön Nähen wollte, kam der Coverstich bei meiner Pfaff zum Einsatz. Das klappte alles prima, bis zum Ausschnitt am Rückenteil.
Da hat "sie" mir einen Fehlstich nach dem anderen rausgehauen, so dass ich gezwungen war aufzutrennen.
Dafür habe ich eine geschlagene Stunde gebraucht und das Ende vom Lied war, dass ich den rückwärtigen Ausschnitt größer schneiden musste. Das wiederum verlangte eine Änderung der beiden Vorderteile usw., usw.
Insgesamt sind so fünf Stunden vergangen und ich stehe hier jetzt mit einem ganz schön engen Kleidchen - aber: ich mag es - eben ganz Kind der 70er, was dem Retrostil kleidungstechnisch nicht entsagen kann.
Zu einem solch blumigen Kleid müssen auch passende Fotos her.
Also ab in den Garten und eine Rose geschnitten. Spaß hat's gemacht, und, weil ich keine "fairen" Schuhe besitze, muss ich für die Bilder barfuß in der Mulche stehen, was auch nicht schlimm war.
Hier jetzt mal eine blumige Eva natur pur (bis auf den Nagellack), die für die Fotos die letzte blühende Rose von diesem Strauch geschnitten hat...
Und fertig!
Das wichtigsten Infos noch mal in Kürze...
Schnitt: Basic-Wickelkleid (abgewandelt zu "Fake-Wickelkleid") von Kibadoo (JOMA-Style)
Stoff: Jersey "Rainbow-Flowers" - Design Deborah van de Leijgraaf/bora für Lillestoff
Ringe: Handarbeit made in Germany
Rosenschere: Made in Germany
...und vielleicht ist das mehr als nur ein Anstoß, dass Näharbeit, egal, ob in Entwicklungs-, Schwellen- oder Industrieländern fair bezahlt werden muss!
Sonst muss ein klares

in den Sinn kommen und dementsprechend gehandelt werden.
Freitag, 28. August 2015
Machwerk - Teil 2 ...
... fast fertig!
Nachdem die ersten "MACHWERKE" im Rahmen des #Sew-Alongs von Fabulatoria sichtbar werden, ich mich in das "Reiseetui" verguckt habe und "Mr. Random" vermutlich jemand anderen mit Griseldas tollen "Preisen" belohnt, habe ich gestern kurz entschlossen das Ebook gekauft, ausgedruckt und eben genäht.
"Mal eben" genäht ist es allerdings nicht - zumindest, wenn's ansprechend ausschauen soll. Aber genau das ist es, was mir inzwischen Spaß macht: das beinahe schon pingelig genaue Nähen. Da vergehen ruck zuck ein paar Stunden, in denen ich die Welt vergesse ;)
Nähen wirkt auf mich sehr entspannend und entscheidend dafür ist, dass ich mich mit dem Nahttrenner angefreundet habe.
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich einen Nahttrenner mal mögen könnte. Aber, wenn's nicht genau passt, dann muss er ran. Auch, wenn jemand anderes es gar nicht sehen würde - mir reicht es schon, wenn ich den Fehler kenne...
Griselda von Machwerk verfasst sehr gute Ebooks, bei denen man bei genauem Lesen, Ruhe und Schauen alle sehr leicht Nachnähen kann.
Ich finde es extrem hilfreich, dass sie bei so vielen Teilen alle einzeln zeigt und nummeriert hat. Da behält jeder den Überblick!
Für das Reiseetui fallen mir spontan vier liebe Menschen ein, die damit wirklich etwas anfangen können - uns mit eingeschlossen :)
Nachdem ich die letzten zwei Tage "bunt" genäht" habe, wird's heute mal nicht so knallig.
Die Außenseite ist ein braunem weichen Rindsleder gehalten, auf die ich aus einem der Innenstoffe eine 6 cm breite Bordüre genäht habe. Dafür habe ich die Größe des Elches genommen - 3 cm - und entschieden, dass ober- und unterhalb jeweils 1,5 cm sichtbar sein sollen. Der Stoffzuschnitt beträgt 12 cm Breite. Die habe ich auf die Hälfte gebügelt und dann die wiederum beide Seiten bis auf die Mittellinie umgebügelt.
Das ist das Ergebnis:
Innen kommen Baumwollstoffe von Soft Cactus zum Einsatz, die ich über Dawanda bereits letztes Jahr als Serie gekauft habe.
Erst beim dritten Blick in das Ebook stellte ich fest, dass der "Elchstoff" auch bei Griselda zum Einsatz kam, allerdings in einer anderen Farbe.
So sieht das Innenleben aus, ...
...bei dem ich bei den Blenden noch naturweißes Paspelband eingenäht habe. So sieht's wertiger aus und es macht auch nicht wirklich mehr Arbeit.
Im Ebook wird optional nach eine Klarsichttasche angeboten, die ich sehr praktisch finde.
Also ran an die Dienstag frisch eingetroffene Rolle mit durchsichtiger Folie in 1 mm Stärke, und munter zugeschnitten.
Das war der einfache Teil - genauo wie das Nähen der Blende ;)
Griselda empfiehlt zurecht einen Teflonfuß. Blöderweise scheint der aber bei der Pfaff 4.2 genauso Sonderzubehör zu sein, wie meine bereits gekauften Quiltnähfüße.
Also muss es auch ohne gehen und mit Seiden- oder Backpapier ist es mir zu viel Gefuckel. Außerdem habe ich Angst, dass ich die Ziernaht nicht sauber hinbekomme. Die Folie verzeiht keine aufgetrennten Nähte...
Gut geklappt hat es so, wie auf dem Bild zu sehen - der halbe Nähfuß sitzt auf der Baumwollblende und die andere Hälfte rutscht brav bei Zierstichlänge 4 über die Folie.
Bis es allerdings soweit war, musste noch im Vorfeld gebügelt werden. Zum Glück wird im Ebook ausdrücklich davor gewarnt, dass das Bügeleisen bei Umbügeln der Blende nicht an die Folie kommen darf.
Weil ich weiß, dass ich bei so etwas immer zu Schusseligkeiten neige, habe ich mir brav Stoffstücke auf die Folie gelegt, so dass nur die Blende unter das Bügeleisen kommen konnte.
Das hat prima geklappt und ist "eva-sicher"!
Die Blende liegt hier am unteren Bildrand!
Dann werden alle Teile zusammengenäht, die Mitte des Außenteils markiert und mittig auf das Innenteil gelegt.
Eventuell überstehende Stoffstücke sind abzuschneiden. Das war bei mir der Fall und ich habe auch hier wieder wie empfohlen eine neue Fixiernaht gesetzt.
Die Trennaht bei den Kartenfächern unten links habe ich nicht mittig gesetzt, weil AnniLu in ihrem Blog den Hinweis gibt, dass es sonst evtl. etwas eng für zwei Karten werden könnte. So kann eine Karte jetzt quer und die zweite Karte senkrecht untergrbacht werden.
Tja, und jetzt warte ich auf den metallisierten Reißverschluss :(
Das heißt, ich habe tatsächlich aufgrund von Materialmangel drei "UFOs" (Unfertige Objekte) in drei Tagen produziert. Taschennähen ist eben deutlich materialintensiver als das Nähen von Kleidung.
Na ja, mit etwas Glück bringt die Post morgen die fehlenden "Zutaten", so dass ich alle drei Nähwerke am Wochenende fertig stellen kann.
Packe ich das Innenleben in die Außentasche, sieht's so aus...
... und stellt sich auch als männertauglich da, oder?! ;)
Tag 2 - die metallisierten Reißverschlüsse sind da, aber...
... leider 2 x 1 Meter lang und nicht 2 Meter am Stück. o.k., es stand auch auch so in der Beschreibung, was ich dank der Möglichkeit die Meterzahl einzugeben natürlich glatt überlesen habe - schön doof.
Grundsätzlich kann es auch mit 1 Meter Reiverschluss (sauber genäht ) klappen, wenn man nicht wie ich jetzt den Fehler begeht und zwei Mal die Reißverschlussenden überstheen lässt.
Beim Betrachten des Fotos ist mir klar geworden, dass ich eauf einer Seite beide Reißverschlüsse hätte über einander liegend nähen müssen, - oder denke ich jetzt auch falsch?! - um so mein echtes Probelem mit den nicht sauber zu nähenden eingeschlagenen Nahtzugaben zu vermeiden.
Der obere und untere Teil des Reißverschlusses haben mir 2 Stunden Arbeit incl. zig Mal Auftrennen und ein unschönes Reiseetui beschert.
Jetzt glaube ich abe wenigstens zu wissen, wie es besser gehen kann ;)
Hier noch die restlichen Bilder ...
Ich habe den Reißverschluss oben nicht überstehen lassen, weil es unschön ausgesehen hat. So ist's erträglicher.
Jetz noch mit Kindle und anderem Inhalt ...
Und so schaut's von Außen aus...
Mein Fazit: das Ebook von Martina ist sehr gut besschrieben, dank nicht passendem Reißverschluss habe ich viiiiel gelernt in puncto "Was nicht passend wird RICHTIG passend gemacht!" und das Reiseetui ist ein echtes MACHWERK. Es bleibt hier und wird nicht verschenkt.
Nr. 2 liegt in ein paar Nummern größer las Tablet-Organizer gerade schon auf dem Zuschneidetisch - es ist wie beim Reiten: falle ich vom Pferd, muss ich sofort wieder rauf - sonst bleibt ein ungutes Gefühl zurück ;)
Allen ein schönes sonniges Sommerwochenende - ich lege mich jetzt bei 34 °C in den Schatten und lese, nachdem ich das Reiseetui noch beim Sew-Along "Die vergessenen Taschen-eBooks von Machwerk - Woche 3" in Fabulatorias Blog, bei Meertjes-Stuff, SaSu und T&T verlinke!
Nachdem die ersten "MACHWERKE" im Rahmen des #Sew-Alongs von Fabulatoria sichtbar werden, ich mich in das "Reiseetui" verguckt habe und "Mr. Random" vermutlich jemand anderen mit Griseldas tollen "Preisen" belohnt, habe ich gestern kurz entschlossen das Ebook gekauft, ausgedruckt und eben genäht.
"Mal eben" genäht ist es allerdings nicht - zumindest, wenn's ansprechend ausschauen soll. Aber genau das ist es, was mir inzwischen Spaß macht: das beinahe schon pingelig genaue Nähen. Da vergehen ruck zuck ein paar Stunden, in denen ich die Welt vergesse ;)
Nähen wirkt auf mich sehr entspannend und entscheidend dafür ist, dass ich mich mit dem Nahttrenner angefreundet habe.
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich einen Nahttrenner mal mögen könnte. Aber, wenn's nicht genau passt, dann muss er ran. Auch, wenn jemand anderes es gar nicht sehen würde - mir reicht es schon, wenn ich den Fehler kenne...
Griselda von Machwerk verfasst sehr gute Ebooks, bei denen man bei genauem Lesen, Ruhe und Schauen alle sehr leicht Nachnähen kann.
Ich finde es extrem hilfreich, dass sie bei so vielen Teilen alle einzeln zeigt und nummeriert hat. Da behält jeder den Überblick!
Für das Reiseetui fallen mir spontan vier liebe Menschen ein, die damit wirklich etwas anfangen können - uns mit eingeschlossen :)
Nachdem ich die letzten zwei Tage "bunt" genäht" habe, wird's heute mal nicht so knallig.
Die Außenseite ist ein braunem weichen Rindsleder gehalten, auf die ich aus einem der Innenstoffe eine 6 cm breite Bordüre genäht habe. Dafür habe ich die Größe des Elches genommen - 3 cm - und entschieden, dass ober- und unterhalb jeweils 1,5 cm sichtbar sein sollen. Der Stoffzuschnitt beträgt 12 cm Breite. Die habe ich auf die Hälfte gebügelt und dann die wiederum beide Seiten bis auf die Mittellinie umgebügelt.
Das ist das Ergebnis:
Innen kommen Baumwollstoffe von Soft Cactus zum Einsatz, die ich über Dawanda bereits letztes Jahr als Serie gekauft habe.
Erst beim dritten Blick in das Ebook stellte ich fest, dass der "Elchstoff" auch bei Griselda zum Einsatz kam, allerdings in einer anderen Farbe.
So sieht das Innenleben aus, ...
...bei dem ich bei den Blenden noch naturweißes Paspelband eingenäht habe. So sieht's wertiger aus und es macht auch nicht wirklich mehr Arbeit.
Im Ebook wird optional nach eine Klarsichttasche angeboten, die ich sehr praktisch finde.
Also ran an die Dienstag frisch eingetroffene Rolle mit durchsichtiger Folie in 1 mm Stärke, und munter zugeschnitten.
Das war der einfache Teil - genauo wie das Nähen der Blende ;)
Griselda empfiehlt zurecht einen Teflonfuß. Blöderweise scheint der aber bei der Pfaff 4.2 genauso Sonderzubehör zu sein, wie meine bereits gekauften Quiltnähfüße.
Also muss es auch ohne gehen und mit Seiden- oder Backpapier ist es mir zu viel Gefuckel. Außerdem habe ich Angst, dass ich die Ziernaht nicht sauber hinbekomme. Die Folie verzeiht keine aufgetrennten Nähte...
Gut geklappt hat es so, wie auf dem Bild zu sehen - der halbe Nähfuß sitzt auf der Baumwollblende und die andere Hälfte rutscht brav bei Zierstichlänge 4 über die Folie.
Bis es allerdings soweit war, musste noch im Vorfeld gebügelt werden. Zum Glück wird im Ebook ausdrücklich davor gewarnt, dass das Bügeleisen bei Umbügeln der Blende nicht an die Folie kommen darf.
Weil ich weiß, dass ich bei so etwas immer zu Schusseligkeiten neige, habe ich mir brav Stoffstücke auf die Folie gelegt, so dass nur die Blende unter das Bügeleisen kommen konnte.
Das hat prima geklappt und ist "eva-sicher"!
Die Blende liegt hier am unteren Bildrand!
Dann werden alle Teile zusammengenäht, die Mitte des Außenteils markiert und mittig auf das Innenteil gelegt.
Eventuell überstehende Stoffstücke sind abzuschneiden. Das war bei mir der Fall und ich habe auch hier wieder wie empfohlen eine neue Fixiernaht gesetzt.
Die Trennaht bei den Kartenfächern unten links habe ich nicht mittig gesetzt, weil AnniLu in ihrem Blog den Hinweis gibt, dass es sonst evtl. etwas eng für zwei Karten werden könnte. So kann eine Karte jetzt quer und die zweite Karte senkrecht untergrbacht werden.
Tja, und jetzt warte ich auf den metallisierten Reißverschluss :(
Das heißt, ich habe tatsächlich aufgrund von Materialmangel drei "UFOs" (Unfertige Objekte) in drei Tagen produziert. Taschennähen ist eben deutlich materialintensiver als das Nähen von Kleidung.
Na ja, mit etwas Glück bringt die Post morgen die fehlenden "Zutaten", so dass ich alle drei Nähwerke am Wochenende fertig stellen kann.
Packe ich das Innenleben in die Außentasche, sieht's so aus...
... und stellt sich auch als männertauglich da, oder?! ;)
Tag 2 - die metallisierten Reißverschlüsse sind da, aber...
... leider 2 x 1 Meter lang und nicht 2 Meter am Stück. o.k., es stand auch auch so in der Beschreibung, was ich dank der Möglichkeit die Meterzahl einzugeben natürlich glatt überlesen habe - schön doof.
Grundsätzlich kann es auch mit 1 Meter Reiverschluss (sauber genäht ) klappen, wenn man nicht wie ich jetzt den Fehler begeht und zwei Mal die Reißverschlussenden überstheen lässt.
Beim Betrachten des Fotos ist mir klar geworden, dass ich eauf einer Seite beide Reißverschlüsse hätte über einander liegend nähen müssen, - oder denke ich jetzt auch falsch?! - um so mein echtes Probelem mit den nicht sauber zu nähenden eingeschlagenen Nahtzugaben zu vermeiden.
Der obere und untere Teil des Reißverschlusses haben mir 2 Stunden Arbeit incl. zig Mal Auftrennen und ein unschönes Reiseetui beschert.
Jetzt glaube ich abe wenigstens zu wissen, wie es besser gehen kann ;)
Hier noch die restlichen Bilder ...
Ich habe den Reißverschluss oben nicht überstehen lassen, weil es unschön ausgesehen hat. So ist's erträglicher.
Jetz noch mit Kindle und anderem Inhalt ...
Und so schaut's von Außen aus...
Mein Fazit: das Ebook von Martina ist sehr gut besschrieben, dank nicht passendem Reißverschluss habe ich viiiiel gelernt in puncto "Was nicht passend wird RICHTIG passend gemacht!" und das Reiseetui ist ein echtes MACHWERK. Es bleibt hier und wird nicht verschenkt.
Nr. 2 liegt in ein paar Nummern größer las Tablet-Organizer gerade schon auf dem Zuschneidetisch - es ist wie beim Reiten: falle ich vom Pferd, muss ich sofort wieder rauf - sonst bleibt ein ungutes Gefühl zurück ;)
Allen ein schönes sonniges Sommerwochenende - ich lege mich jetzt bei 34 °C in den Schatten und lese, nachdem ich das Reiseetui noch beim Sew-Along "Die vergessenen Taschen-eBooks von Machwerk - Woche 3" in Fabulatorias Blog, bei Meertjes-Stuff, SaSu und T&T verlinke!
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